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Drei Jahre nach dem Erfolgsspiel Metal Gear veröffentlichte Hideo Kojima den Nachfolger Metal Gear 2: Solid Snake. Während der erste Teil noch auf dem NES veröffentlicht wurde, schaffte Metal Gear 2: Solid Snake es nicht bis auf den NES. Stattdessen wurde für den NES ein anderes Metal Gear veröffentlicht: Metal Gear: Snakes Revenge, das aber mit dem Serienschöpfer Hideo Kojima nichts mehr zu tun hatte.

Sehr viele Spielelemente, die Metal Gear Solid (1998) so erfolgreich machten, gab es schon in Metal Gear 2. So gibt es beispielsweise ein Radar zur Ortung der Gegner und es gibt auch Überwachungskameras. Auch Minen lassen sich auf diesem Radar orten und können durch überkriechen eingesammelt werden. Die Ähnlichkeiten gehen so weit, das man sogar den Schlüssel zum Spind mit der OILIX-Formel erst eingefroren werden muss, damit er die richtige Form annimmt, ähnlich dem PAL Key Rätsel im PSX Nachfolger Metal Gear Solid.

Im Gegensatz zum ersten Teil Metal Gear, wurde Metal Gear 2: Solid Snake in der MSX2-Version niemals offiziell außerhalb von Japan veröffentlicht. Erst 2006 wurde es in Metal Gear Solid 3: Subsistence veröffentlicht. Doch vorher gab es bereits eine von Fans übersetzte Version für Emulatoren. Die Version in Subsistence basiert auf der Handy-Fassung, die allerdings nur in Japan erschienen ist. Abgesehen von einigen Änderungen, die das Spiel näher an aktuelle Titel heranbringen sollen (z.B. gibt es jetzt mehrere Schwierigkeitsgrade, nach dem man das Spiel einmal durchgespielt hat, bekommt man das Bandana, das einem einen unendlichen Munitionsvorrat liefert und genutzte Codec-Frequenzen werden nun gespeichert). Es gibt auch einige optische Änderungen. Die Charakterportraits der Originalen MSX2-Episode, die während der Funkgespräche gezeigt wurden, errinerten an berühmte Vorbilder. Big Boss ähnelte so z.B. Sean Connery, Dr. Pettrovich sah aus wie Albert Einstein, etc. Diese Charakterportraits wurden in der Handy-Fassung, sowie auch in der Subsistence-Ausgabe von Yoji Shinkawa (seit Metal Gear Solid (1998) Charakterdesigner), neu gezeichnet, so dass sie weniger bekannten Persönlichkeiten ähneln und mehr ins Metal Gear Universum passen. Master Miller z.B. trug in der origignalen Fassung auch noch keine Sonnebrille, hatte schwarzes Haar und hatte noch dazu eine sehr dunkle Hautfarbe. In der Handy-Ausgabe allerdings trägt Master Miller nun eine Sonnenbrille und hat blonde Haare, wodurch er damit zu Metal Gear Solid passt. Einige Namen wurden auch geändert, so heißt Natasha Markova, die Leibwächterin von Dr. Kio Marv, nun Gustava Heffner. Warum die Namen geändert wurden, ist allerdings bis heute nicht bekannt.

Das Gameplay Bearbeiten

Metal Gear 2: Solid Snake ähnelt vom Gameplay schon eher dem Nachfolger Metal Gear Solid, im Grunde besteht der größte Unterschied darin, dass sich Metal Gear 2: Solid Snake noch in 2D abspielt. Im Gegenteil zum Vorgänger kann Snake nun auch kriechen und somit unter Hindernissen durchkriechen, oder sich darunter verstecken. Die Gegner haben diesmal auch einen 45° Blickwinkel, allerdings nur im originalen Schwierigkeitsgrad. (Die originale MSX2 Fassung verfügte nur über einen Schwierigkeitsgrad, die Subsistence/Handy Portierung hingegen verfügt über die Schwierigkeitsgrade "Easy" und "Original", wobei beide Schwierigkeitsgrade leichter, als das MSX2 Original sind, vorallem im Bezug auf die Lebensenergie der Endgegner.) Und in Metal Gear 2: Solid Snake können die Gegner Snake auch erstmals hören, wenn er z.B. über Flächen läuft, die Geräusche verursachen, wird der Feind nachsehen, was die Ursache für die Geräusche ist, man kann die Geräusche aber auch zu seinem Vorteil nutzen, indem man gegen die Wand klopft, um die feindlichen Soldaten wegzulocken. Wird Snake entdeckt, wechselt das Spiel in den Alarm Mode, das heißt, die Feinde wissen, wo man sich aufhält und werden den Spieler jagen. Im Vorgänger, Metal Gear, musste man nun entweder die Etage wechseln, oder einfach alle Feinde erledigen, in Metal Gear 2: Solid Snake hingegen kommt ein unendlicher Nachschub an Soldaten, die einzige Möglichkeit ist also die Flucht. Schafft man es einige Zeit, sich dem Blickfeld der Soldaten zu entziehen, wechselt das Spiel in den Evasion Mode, ein Timer läuft rechts oben im Radar ab, während dieser Zeit wissen die Soldaten nicht, wo sich Snake auffhält, aber sie suchen die Umgebung nach ihm ab, wird man während dieser Zeit wieder entdeckt, wechselt das Spiel zurück in den Alarm Mode und man muss wieder versuchen zu entkommen, schafft man es, sich zu verstecken, bis der Timer im Evasion Mode abgelaufen ist, wechselt das Spiel zurück in die Normale Phase und die Soldaten folgen ihren üblichen Laufrouten. Dieses Alarmsystem wurde unverändert im Nachfolger Metal Gear Solid übernommen.

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